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Martin Heiland - © Dirk Pagels, Teltow

S-Bahn nach Stahnsdorf auf gutem Weg ...

... meint Martin Heiland, Verkehrsexperte der SPD Stahnsdorf

Die Kapazitäten im Schienennetz reichen für die Zukunft nicht aus. Deshalb wird in Berlin und Brandenburg in den kommenden Jahren an vielen Stellen kräftig in die Verbesserung der Infrastruktur investiert. Die Länder Berlin und Brandenburg (vertreten durch Verkehrsministerin Schneider, SPD) haben gemeinsam mit der Deutschen Bahn und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) eine Rahmenvereinbarung zur Infrastrukturentwicklung geschlossen. Im Projekt i2030 wurden acht Teilprojekte im Bahnnetz der Hauptstadtregion definiert, in denen Aus- und Neubaubedarf besteht. Die S-Bahn-Anbindung von Teltow nach Stahnsdorf ist in den zwei Teilprojekten "Berliner S-Bahn" und "Süd-West - Potsdamer Stammbahn" enthalten.

Nachdem die S-Bahnanbindung von Stahnsdorf bereits im Landesnahverkehrsplan Brandenburg berücksichtigt wurde, hat der SPD-Landesvorstand Brandenburg auf Beschlussvorschlag des Arbeitskreis Verkehr der SPD für die S-Bahnverlängerung von Teltow nach Stahnsdorf (Sputendorfer Straße) gestimmt.

Die SPD Brandenburg befürwortet den zügigen Auf- und Ausbau der Schieneninfrastruktur und die Ausweitung des Zugangebots, da

  • der Bevölkerungszuwachs und die zunehmende Verflechtung zwischen Ländern Berlin und Brandenburg insgesamt zu einem weitaus höheren Mobilitätsbedarf führt,
  • die Menschen aus Zeit- und Komfortgründen einen attraktiven Schienennahverkehr nutzen wollen und
  • die Klimaschutzziele im Verkehr nur durch einen attraktiven ÖPNV erreicht werden können.

Die SPD Brandenburg verfolgt daher folgendes konkretes Zielkonzept:

  • der zweigleisige Wiederaufbau der Potsdamer Stammbahn als schnelle Regionalbahnstrecke zwischen Griebnitzsee und Potsdamer Platz, u.a. zur Schaffung von Kapazitätsreserven auf der Berliner Stadtbahn für die Gesamtregion und
  • die Verlängerung der S-Bahn von Teltow Stadt nach Stahnsdorf (Sputendorfer Straße),
  • die Verdichtung der bestehenden S-Bahn-Linien auf einen 10-Minuten-Takt (mindestens in der Hauptverkehrszeit) durch abschnittsweisen zweigleisigen Ausbau.

Das Zielkonzept soll Grundlage für die jetzt beginnenden konkreten Planungsleistungen sein. Da der Bund in Kürze deutlich mehr GVFG-Mittel bereitstellen sowie ein Elektrifizierungs-Sonderprogramm starten wird, müssen die Projekte schnellstmöglich entscheidungs- und bewilligungsreif sein; das bedeutet zügiger Planungsvorlauf, die Einleitung von Genehmigungsverfahren mit frühzeitiger Bürgerbeteiligung und die Erstellung von Nutzen-Kosten-Berechnungen. Hinweis: Das Berliner Abgeordnetenhaus hat am 22.2.2018 auf Antrag der SPD-Fraktion einen ähnlich lautenden Beschluss für die oben genannten Projekte auf Berliner Stadtgebiet (einstimmig!) beschlossen.

Martin Heiland, Mitglied des Arbeitskreises Verkehr der SPD Brandenburg

15.07.2019

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