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SPD: Jagdpächter sollen Friseurin Schaden bezahlen

Die Stahnsdorfer Jagdpächter sollen den Schaden bezahlen, den ein Wildschwein am Samstag im Friseursalon von Hannelore Heinrich angerichtet hat.

Dies fordert der Stahnsdorfs SPD-Fraktionsvorsitzende Dietmar Otto. »In allen Expertenrunden zur Wildschweinplage in Stahnsdorf wurde festgestellt, dass die Jagdpächter in den letzten Jahren nicht für ausreichende Abschüsse von Bachen gesorgt haben« so Otto in einer Pressemitteilung. »Bei höheren Abschussquoten in den vergangenen Jahren wäre die Anzahl der Wildschweine und die von ihnen verursachten Schäden deutlich geringer. Deshalb sollte der Jagdpächter zumindest die moralische Verantwortung für sein Unterlassen übernehmen und den im Friseurgeschäft entstandenen Schaden ersetzen.« Das blutende Tier war in den Salon in der Lindenstraße gerannt, hatte das Mobiliar umgeworfen und hinterließ eine Blutspur im ganzen Laden.

Die Gemeindeverwaltung von Kleinmachnow wies nach dem Vorfall erneut darauf hin, dass das Füttern der Tiere strengstens verboten ist. Immer wieder müssten Bauhofmitarbeiter Nudeln, Brot oder Kartoffeln aufsammeln, die extra in kleine Wäldchen gelegt würden. Noch sei niemand auf frischer Tat ertappt worden. Nach dem Jagdgesetz kann die Fütterung aber mit bis zu 5000 Euro Strafe geahndet werden. Die Verwaltung werde auch »kein Auge zudrücken«.

Nach pnn vom 08.02.2019

08.02.2019

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