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SPD fordert unbefristete Beschäftigung auf Dauerarbeitsplätzen

Stahnsdorfer Verwaltung muss Vorbild für andere Arbeitgeber sein

In der Stahnsdorfer Gemeindeverwaltung werden zu viele Arbeitsplätze befristet ausgeschrieben und besetzt. So wird nach der Stelle der Hauptamtsleitung nun auch die Nachfolge der Kämmerin befristet ausgeschrieben.

»Dies ist grundlos und völlig unnötig. Dadurch wird die Bewerbung von qualifizierten und berufserfahrenen Personen verhindert. Verbeamteten Amtsleiterinnen und Amtsleitern aus anderen Kommunen ist damit der Weg versperrt, sich in Stahnsdorf bewerben zu können. Auch sollte die Stahnsdorfer Verwaltung Vorbild für andere Arbeitgeber sein, Befristungen nur als große Ausnahme, zum Beispiel bei Vertretungsfällen zuzulassen«, so der SPD-Vorsitzende Heinrich Plückelmann.

Für die Prüfung, ob die richtige Personalentscheidung getroffen wurde, steht dem Arbeitgeber die Beobachtung in der Probezeit zu. »Die Befristung als erste Probezeit zu betrachten, stellt das Arbeitsrecht auf den Kopf«, so Plückelmann.

Die Praxis der grundlosen Befristungen ist einer der Gründe für die hohe Fluktuation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung. Einige Mitarbeiter hätten außerdem berichtet, dass sie mit ihren befristeten Arbeitsverträgen Schwierigkeiten am Wohnungsmarkt oder beim Leasen eines Autos hätten, so SPD-Fraktionsvorsitzender Dietmar Otto, der sich im Personalausschuss um Aufklärung bemühen und für die Entfristungen der Verträge einsetzten wird.

09.05.2018

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