Zeige, dass Dir soziale Politik
wichtig ist.


AKTUELLES

TERMINE/PRESSE/NEWS


SPD Stahnsdorf fordert Lärmschutz zum Jahreswechsel im Gemeindegebiet

Viele Menschen und Tiere haben in den letzten Jahren zu Silvester und Neujahr unter  dem Abbrennen von Böllern insbesondere sogenannter Polenböllern (pyrotechnisches Feuerwerk mit ausschließlicher Knallwirkung) stunden- und tagelang leiden müssen. 

Nicht einmal in unmittelbarer Nähe zu Pflegeeinrichtungen, Tankstellen und Naturschutzgebieten wurde das dort geltende generelle Verbot beachtet. Der Bürgermeister wird daher in einer Vorlage für die Gemeindevertretung aufgefordert,  das reine Böllern  auf je eine Stunde vor und nach dem Jahreswechsel zu beschränken und die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen,  um ein Böller-Verbot für die übrige Zeit zu erlassen.

So können wir in der Gemeinde Stahnsdorf gemeinsam ein buntes und fröhliches Silvester mit weniger Schäden, Verletzungen und Belastungen feiern.

Foto: Marco Verch, ccnull.de – Lizenz: CC BY 2.0


Sitzenbleiben in Stahnsdorf wird leichter – SPD-Initiative für ein Sitzplatzkonzept für den öffentlichen Raum der Gemeinde

Mit großer Mehrheit hat die Stahnsdorfer Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am 09.06.2026 dem Antrag der SPD zugestimmt, eine Erweiterung des Angebotes an Sitzbänken in Stahnsdorf, Güterfelde, Schenkenhorst und Sputendorf zu ermöglichen. Dabei sollen Vorschläge und Einschätzungen des Seniorenbeirats und der Agenda-AG Mobilität einbezogen werden. 

Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum haben wichtige Funktionen: Sie ermöglichen Bürgerinnen und Bürgern während eines Spaziergangs eine kleine Verschnaufpause einzulegen. Fußgängerinnen und Fußgänger können auch dort rasten und anderen Menschen begegnen.

Sitzbänke tragen daher wesentlich zur Aufenthaltsqualität und zur Fußgängerfreundlichkeit in der Gemeinde bei, fördern die Nutzbarkeit öffentlicher Räume und unterstützen insbesondere Personen mit eingeschränkter Mobilität. 

An vielen Standorten im Gemeindegebiet befindet sich schon eine Vielzahl von Sitzbänken, jedoch dürfte der Bedarf noch nicht vollständig gedeckt sein, insbesondere an Wegeverbindungen mit längeren Gehstrecken, Spazier- und Wanderwegen mit schönen Ausblicken und Orten, an denen sich vermehrt Menschen mit Gehbeeinträchtigungen oder ältere Menschen aufhalten. Die Bürgerinnen und Bürger sollen ihre Vorschläge für neue Standorte unbürokratisch der Verwaltung übermitteln können wie auch der Seniorenbeirat und die AG Mobilität.

Die Standorte der bisherigen und der neuen Sitzbänke sollen auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht werden.


13 Euro pro qm – Mietpreisdeckel für bezahlbares Wohnen in Stahnsdorf

Die Gemeinde Stahnsdorf wird ihre Zustimmung zu künftigen Neubauvorhaben mit mindestens 7 Wohnungen nur erteilen, wenn für mindestens 30 Prozent der neu entstehenden Wohnungen eine Miete von höchstens 13 Euro pro qm vereinbart wird. Eine erneut von der SPD in die Gemeindevertretung eingebrachte Beschlussvorlage mit diesem Mietpreisdeckel fand nun eine Mehrheit in der Sitzung der Gemeindevertretung am 14. April 2026. Mit dieser Maßnahme soll der Anteil der Wohnungen mit sozial verträglichen Mieten in Stahnsdorf erhöht werden. Damit hat die Gemeinde einen ersten Schritt unternommen, ihre Verantwortung für bezahlbaren Wohnraum wahrzunehmen.


Frohe Ostern!

Lassen Sie uns die Ostertage nutzen, um unsere Aufmerksamkeit darauf zu richten, was für uns wirklich wichtig ist: Familie, Freunde und Gemeinschaft – gerade in schwierigen Zeiten!
Ihre SPD Stahnsdorf


Auf Spurensuche der Demokratie in Weimar

Zum „Tag der Demokratie“ am 18. März reisten Mitglieder des Ortsvereins Stahnsdorf auf Spurensuche nach Weimar. Die Stadt, die wie keine zweite für die deutsche Zerrissenheit zwischen humanistischer Aufklärung und totalitärer Barbarei steht.

Während der historischen Stadtführung „Weimarer Republik-Geburtsort der Demokratie“ gelangten die Teilnehmenden dieser Reise zum Nationaltheater, in dem 1919 Geschichte geschrieben wurde, als die Nationalversammlung die Weimarer Verfassung verabschiedete.

Genau gegenüber, im Haus der Republik wurde deutlich, unter welchem Druck die junge Demokratie von Anfang an stand – zwischen wirtschaftlicher Not und politischer Radikalisierung.Frauen hatten in diesem Geschehen der Nachkriegszeit eine besondere Rolle und waren als Wählerinnen sehr umworben.

Ein weiterer Stopp war das Bauhaus Museum. 1919 in Weimar gegründet galt diese Bewegung als ein gesellschaftliches Projekt. Gutes Design und bezahlbarer Wohnraum sollten das Leben der breiten Masse verbessern – ein zutiefst demokratischer und sozialdemokratischer Gedanke, der bis heute nachwirkt.

Doch Weimar zeigt auch ein hässliches Gesicht. Ausgerechnet Adolf Hitler wollte diese Stadt des Geistes zu einem seiner Lieblingsorte machen und ließ sich auf dem Balkon des Hotel Elefant feiern. Das war der Anfang vom Ende.

Bei einem anschließenden Besuch der Gedenkstätte Buchenwald blickten die Stahnsdorfer Sozialdemokraten in den Abgrund der Menschlichkeit.

„Buchenwald ist die Mahnung, was passiert, wenn die Brandmauern der Demokratie fallen.“

Eine Begegnung mit dem OV Weimar rundete den politischen Austausch ab. Parallelität hat das Gedenken an Ruldolf Breitscheidt. In Buchenwald gedenken die Weimarer Sozialdemokraten . Wir am 24.08. wieder in Stahnsdorf auf dem Südwestfriedhof


SPD Stahnsdorf fordert Sozialquote im Wohnungsbau

Mit dem so genannten „Bauturbo“ hat die Bundesregierung Erleichterungen im Bauplanungsrecht geschaffen, um die bestehende  Wohnungsnot  zu beseitigen. Damit können Investoren schneller und leichter Baugenehmigungen erreichen und auch teilweise von Regelungen in Bebauungsplänen abweichen, wenn die Gemeinde zustimmt. Um den Anteil der Wohnungen mit sozial verträglichen Mieten in Stahnsdorf deutlich zu erhöhen, fordert die SPD Stahnsdorf, dass die Gemeinde die Zustimmung im Rahmen des Bauturbo nur erteilen soll, wenn sich die Investoren verpflichten, für 30 Prozent der neu entstehenden Wohnungen einen Mietpreis von maximal 12 Euro pro Quadratmeter zu vereinbaren. Die entsprechende Beschlussvorlage der SPD in der Gemeindevertretung, der sich die Fraktion Grüne/Linke angeschlossen hatte, wurde auch von Bürgermeister Albers ausdrücklich unterstützt. Sie wurde aber leider von den anderen Fraktionen abgelehnt. 

Wir halten unverändert daran fest, dass es nicht egal ist, wie teuer die Wohnungen in Stahnsdorf vermietet werden und wer sich die Mieten überhaupt leisten kann. Wir wollen bezahlbare Mieten für Wohnungssuchende in Stahnsdorf und werben weiter um die Zustimmung der anderen Parteien und Fraktionen.