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Dietmar Otto, SPD-Fraktionsvorsitzender - © privat

Weiterhin unsoziale Arbeitsverhältnisse in der Gemeindeverwaltung

In der letzten Ausgabe von »Stahnsdorf aktuell« forderte die SPD Stahnsdorf, dass Schluss sein muss mit grundlos befristeten Arbeitsverträgen in der Gemeindeverwaltung – denn für eine solche Befristung gibt es in Stahnsdorf keinerlei sachliche Rechtfertigung.

Um dem Anspruch sozialer Arbeitsbedingungen Rechnung zu tragen und die Vorbildfunktion der Gemeinde Stahnsdorf als öffentlicher Arbeitgeber für andere Arbeitgeber in der Region wahrzunehmen, hat die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung folgenden Antrag gestellt:

»Der Bürgermeister wird gebeten, in der Gemeindeverwaltung keine weiteren befristeten Arbeitsverträge ohne sachlichen Grund nach dem § 14 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes abzuschließen.«

Dieser Antrag wurde von der Mehrheit der Gemeindevertretung angenommen. Für die Unterstützung durch die Fraktionen der CDU, Wir Vier, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen sagen wir Dank.

In Stahnsdorf waren Ende Juni von 61 Verwaltungsmitarbeiter/innen insgesamt 13 sachgrundlos befristet beschäftigt, darunter die Leiter/innen von Bauamt, Kämmerei und Hauptamt. Zahlreiche weitere befristet Beschäftigte gibt es im Bereich der Erzieherinnen. Zum Vergleich: In der Kreisverwaltung Potsdam- Mittelmark gab es Ende 2017 bei ca. 1200 Beschäftigten lediglich 27 befristete Beschäftigungen; in der Stadtverwaltung Teltow waren 2 von ca. 90 Mitarbeiter/innen befristet beschäftigt.

Dietmar Otto, SPD-Fraktionsvorsitzender

10.03.2019

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